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Herzlich willkommen auf den Internetseiten der
LAG Verkehr Bündnis 90/Die Grünen NRW

Auf der Startseite unseres Internet-Auftritts, möchten wir Euch zunächst einen Überblick über aktuelle Artikel zum Thema “Verkehr und Mobilität” geben. Desweiteren möchten wir Euch auf unseren Seiten einen Überblick über die LAG Verkehr NRW, ihre Arbeit und Aktuere geben.

Seid Ihr auch an der Mitarbeit in der LAG Verkehr interessiert? Wollt Ihr uns bei einer unserer Sitzungen besuchen? Oder wollt Ihr uns als Blog-Autor unterstützen? Habt Ihr Themen, die wir aus Eurer Sicht auf den LAG-Sitzungen besprechen oder hier in den Newsbereich einstellen sollten?

Dann sprecht uns bitte an. Wir freuen uns auf Eure Mitarbeit!

Nun wünschen wir Euch bei der Lektüre unserer Seiten viel Spaß!

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15Apr

Neues Team der LAG Verkehr

Am 13.04.13 wurde turnusgemäß von den Mitgliedern der Landesarbeitsgemeinschaft LAG Verkehr NRW ein neues SprecherINNENteam gewählt sowie durch zwei BeisitzerINNEN erweitert. Weiter wurden Delegierte in die  Bundesarbeitsgemeinschaft BAG Verkehr gewählt.

Das Team ist nun wie folgt zusammengesetzt:

Sprecher/-inn: Tom Wagener und Sigrun Katscher
Beisitzer / -inn: Andreas Sommer und Cordula Ungruh

Als Delegierte der LAG für die Bundesarbeitsgemeinschaft BAG Verkehr wurden gewählt: Sigrun Katscher, Norbert Czerwinski
Als Ersatzdelegierte wurden gewählt: Cordula Ungruh, Mona Neubaur, Tom Wagener, Jörg Thiele und Andreas Sommer.

Sprecher und Delegierte

hinten von links: Andreas Sommer, Norbert Czerwinski, Tom Wagener; vorne von links: Sigrun Katscher, Jörg Thiele, Cordula Ungruh

01Okt

Einladung zur Sitzun der LAG Verkehr am 06.10.12 in Düsseldorf

Liebe Freundinnen und Freunde des grünen Verkehrs,

kaum sind die Sommerferien vorbei, schon stehen die Herbstferien vor der Tür.
Doch bevor diese eingeläutet werden, haben wir noch eine Sitzung der LAG Verkehr vereinbart, an die ich Euch nochmal erinnern möchte.

Wann: am 06.10.2012, 11:00 bis ca. 14:00 Uhr
Wo: Räumlichkeiten der Grünen Fraktion Düsseldorf, Marktplatz 3, 40213 Düsseldorf, T: 0211-8992152

Als Beratungspunkte schlagen wir Euch vor:
1. Neues aus dem Bund
2. Neues aus dem Land
3. Neues aus Verbünden
4. Vorbesprechung der nächsten BAG Verkehr-Sitzung in Berlin
5. Planung der BAG Verkehr-Sitzung in Essen im Frühjahr 2013
6. Neues aus den KVen
7. Termine
8. Verschiedenes

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen.

für das SprecherINNENteam

Viele Grüße

Tom

27Sep

Kurzprotokoll zur LAG-Sitzung Verkehr vom 25.08.2012 in Dortmund

Sitzungsleitung: Sigrun Katscher
Teilnehmer: die Teilnehmerliste kann bei dem LAG-Sprecherteam eingesehen werden

Die Tagesordnung wird wie folgt beschlossen:
Neues aus dem Land
Schwerpunktthema 30-90-120: Tempolimitdiskussion
Neues aus dem Bund
Vortrag über den Rad- und Pedelec-Verkehr aus Sicht des ADFC
Neues aus Verbünden
Bericht des LAG-Sprecherteams und BAG-Delegierten
Verschiedenes

Zu TOP 1:
Arndt Klocke berichtet über die neue Zusammensetzung und Aufgabenteilung der Grünen Landtagsfraktion NRW. Er selbst übernimmt wieder die Aufgabe des Verkehrspolitischen Sprechers, Rolf Beu wird Sprecher für ÖPNV und Bahnpolitik sowie Beauftragter für Regionalräte und Landschaftsverbände.
Horst Becker übernimmt das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs für den ländlichen Raum im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und ist nicht mehr für Bereich Verkehr zuständig.
Arndt berichtet über die neue Zusammensetzung des Verkehrsausschusses, in dem von 14 Mitgliedern, 3 Grüne vertreten sind. Weiter wird über Personalien und erwartete Zielsetzungen der SPD berichtet.
Rolf Beu stellt sich und seine Themenschwerpunkte vor.
Arndt und Rolf berichten über die Koalitionsverhandlungen und über die zukünftigen Themenschwerpunkte im Verkehrsbereich:
Schnellradwege sollen forciert werden
An der Einführung des Sozialtickets wird festgehalten
An der Straßenpiorisierungsliste wird festgehalten
Das ÖPNV-Gesetz wird voran getrieben
Die SPD lässt durchblicken, dass sie eine PKW-Maut anstrebt – Grüne sind dagegen
Arndt und Rolf bitten darum, ihnen auch zwischen den Sitzungsterminen Anfragen und Informationen zukommen zu lassen, *gerne über die LAG Verkehr, damit auch diese eingebunden ist.
Zu TOP 2:
Es folgt eine Diskussion zu dem Thema Geschwindigkeitslimits:
- 30 km/h in Städten
- 90 km/h auf Landstraßen
- 120 km/h (bzw. 130 km/h) auf Autobahnen
Die Diskussion verläuft lebendig aber nicht kontrovers. Die LAG einigt sich darauf das Thema zu verschieben zu dazu ggf. ein abgestimmtes Positionspapier zu erarbeiten.
Zu TOP 3:
Bettina Herlitzius berichtet über neue Entwicklungen auf der Bundesebene. Sie stellt klar, dass es derzeit “größere Themen” in Berlin gäbe als die Tempolimitdiskussion, z.B. die Finanzkrise, die Rentenfrage, die Spardebatte. Im einzelnen geht sie auch auf folgende Punkte ein:
- Länderrat und Urwahl
- Änderung der KFZ-Kennzeichen (“Luftnummer”)
- Erhöhung / Ausweitung der LKW-Maut
- Bundesverkehrsplan (derzeit Bahn, im Herbst Straße)
- Offensive Debatte über die Verteilung der Zuständigkeiten für Fördergelder
- Entwicklungen bei Thalis und die Folgen für den innerdeutschen Bahnverkehr
TOP 4:
Es folgt ein Vortrag von Herrn Blanke (ADFC), in dem die Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes aufgezeigt werden. Eine textliche Zusammenfassung wird an die Anwesenden verteilt.
Zu TOP 5:
Norbert und Rolf berichten über die aktuellen Entwicklungen in den Verbünden, insbesondere:
- Die Einführung des Sozialticket stockt, die Einführung des Sckokotickets schreitet voran. Dabei gibt es jedoch Probleme/Widerstände in ländlichen Regionen mit schlechter ÖPNV-Anbindung, wie in Goch oder Geldern.
- Die Fahrradplätze in Bus und Bahn werden teurer
- in Düsseldorf wurden die “multimodalen Tickets” eingeführt, der Erfolg ist aber derzeit minimal.
- Die Tarife sollen die Hälfte der Kosten decken – das würde zu einer Kostensteigerung von ca. 5 % führen
Zu TOP 6:
Norbert, Peter und Britta verabschieden sich aus dem LAG-Sprecherteam, stehen aber bis zu den Neuwahlen im Frühjahr 2013 als Ansprechpersonen zur Verfügung. Alle sagen zu, auch zukünftig in der LAG Verkehr weiterhin mitarbeiten zu wollen.
Die LAG bedankt sich für die geleistete Arbeit.
Zu TOP 7:
Die nächsten LAG Sitzungen finden am
- 6. Oktober 2012 von 11 bis 14 Uhr in Fraktionräumen der Grünen im Rathaus Düsseldorf , Thema: Vorbereitung der BAG-Mobilität in Berlin und Essen (im Frühjahr 2013)
- 19. – 20 Oktober 2012 BAG Mobilität in Berlin
- 24. November 2012 von 11 bis 14 Uhr im Büro des Kreisverbandes in Dortmund
Zu TOP 8:
Es folgen Diskussionen zu Organisation und Durchführung künftiger LAG-Sitzungen. Insbesondere wird darauf gezielt, weniger externe einzubinden und mehr interne Diskussionen zuzulassen.

19Jun

Betuwe: Resolution zum Schienenbonus

Damit später kein Mensch behaupten kann, er habe von all diesen Dingen nichts gewusst…

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Pläne der Bundesregierung und der Deutschen Bahn AG, die Rheintalbahn am Oberrhein zu planen und zu bauen, als sei der Schienenbonus bereits abgeschafft, während der Schienenbonus in Höhe von fünf Dezibel (A) beim dreigleisigen Ausbau der sogenannten Betuweroute zwischen deutsch/niederländischer Staatsgrenze und Oberhausen beziehungsweise Duisburg bei der Ermittlung der Lärmschutzmaßnahmen nach wie vor noch berücksichtigt werden soll, ist den betroffenen Menschen am rechten Niederrhein kaum zu vermitteln, zumal es sich bei beiden Streckenabschnitten um Teile der europäischen Transversale zwischen Rotterdam und Genua bezihungsweise Lyon handelt. Um zu erreichen, das die Betuweroute ebenfalls geplant und ausgebaut wird, als sei der Schienenbonus der Schienenbonus bereits Geschichte hat es in der Vergangenheit auf der politischen Ebene eine Vielzahl von Bemühungen gegeben. Als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft “Betuwe” hat Holger Schlierf namens der Kommunen Emmerich, Rees, Hamminkeln, Wesel, Voerde, Dinslaken und Oberhausen sowie einiger Bürgerinitiativen “Betuwe so nicht” aus der Region die Vorsitzenden der Fraktionen im Kreistag und den Landrat des Kreises Wesel, Bundes- und nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete sowie die verkehrspolitischen Sprecher der Bundes- und Landtagsfraktionen vor einigen Wochen mit einer Resolution [resolution 12 (betuwe) als Anlage im Anhang] gebeten, die Forderung der Menschen am rechten Niederrhein zu unterstützen, den umstrittenen Schienenbonus beim Ausbau der Betuweroute ebenfalls zu streichen.

Inzwischen zeichnet sich allerdings ab, dass der Schienenbonus im Gegensatz zu den Ankündigungen in der Koalitionsvereinbarung der schwarz-gelben Bundesregierung weder in dieser Legislaturperiode abgeschafft noch bis zum Ende der Wahlzeit im kommenden Jahr im Bundestag und (oder) in anderen Fachgremien wie dem Verkehrsausschuss in irgendeiner Form erneut thematisiert wird. Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (Bund rüttelt nicht am Schienenbonus) hat die Haltung der Bundesregierung vor Wochen aus meiner schlichten Sicht mit aller Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht – jedoch nicht im Sinne der bahnlärm-geplagten Menschen am rechten Niederrhein. Nach Ansicht von Vertreter der Bürgerinitiativen wird der Schienenbonus während der Ausbauphase der Betuweroute fallen und auf diese Weise eine erhebliche Benachteiligung für die Region geschaffen wird.

Ungeachtet dieser Resolution sowie der politischen Entwicklung (Auflösung und Neuwahl des nordrhein-westfälischen Landtags) hat sich Manfred Flore als Sprecher und Vorsitzender der Bürgerinitiative “Betuwe so nicht” aus Oberhausen jetzt im Namen der Organisation an den Petitionsausschuss des Bundestags gewandt, um zu erreichen, dass sich der Petitionsausschuss des Bundestages mit dem Thema befasst, damit der umstrittene Schienenbonus bei der Berechnung des Lärmschutzes an Bahnstrecken noch in der laufenden Legislaturperiode abgeschafft wird – insbesondere bezieht sich der Verfasser auf den dreigleisigen Ausbau der Betuweroute zwischen deutsch/niederländischer Staatsgrenze und Duisburg, der sich derzeit mit seinen zwölf Abschnitten im Planfeststellungsverfahren befindet.

Der entsprechende Bericht zu den Aktivitäten von Manfred Flore kann in den Zeitungen der Mediengruppe “WAZ” im Internetportal “Der Westen” unter der Adresse

http://www.derwesten.de/region/niederrhein/betuwe-initiative-weg-mit-dem-schienenbonus-id6690922.html

nachgelesen werden.

In ihrer elektronischen Fassung kann die Petition auf den Seiten des Bundestages unter der Adresse

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=24149

abgerufen werden.

Um zu erreichen, dass sich der Petitionsausschuss mit der Forderung beschäftigt, muss die Petition von 50000 Petenten mitgezeichnet werden. Um dieses here Ziel auch erreichen zu können, bitte ich Sie und die übrigen Mitglieder Ihrer Ratsfraktion nach Absprache mit Manfred Flore nicht nur, die elektronische Fassung der Petition mit zu zeichnen, um der kommunalen Resolution und dem Unmut der Menschen am rechten Niederrhein über die derzeitige Entwicklung beim Ausbau der Betuweroute den entsprechenden Nachdruck zu verleihen. Ich möchte Sie auch bitten, sich als Multiplikator zur Verfügung zu stellen und diese Mail über ihre Fraktion hinaus auch anderen Mitgliedern Ihrer Partei und (oder) Gruppe sowie Ihrem Frendes- und Bekanntenkreis zukommen zu lassen – mit der Bitte, die Petition mit zu zeichnen. Der Aufwand ist relativ gering und dauert nur wenige Minuten, da sich (neue) Petenten, die das System zum ersten Male nutzen, zunächst registrieren müssen. Der Vorgang der Registrierung wird auf der entsprechenden Seite auch ausführlich erläutert. Die Zeichnungsfrist endet am 20. Juni 2012.

Ich halte es für wichtig, dass möglichst große Anzahl an Menschen am rechten Niederrhein und in anderen Teilen dieser unserer Republik angesprochen und ermuntert wird, sich an der Aktion zu beteiligen – auch auf die Gefahr hin, das einige Mitstreiter mehrfach angemailt werden.

Für Ihr Entgegenkommen und Ihre Mühe bedanke ich mich bereits an dieser Stelle. Falls diese Mail trotz mehrfachen Lesens noch Fehler enthält, bitte ich um Nachsicht, denn als Journalist und ehemaliger Redakteur bin ich der deutschen Sprache zwar in Wort und Schrift mächtig, meinen eigenen Texten gegenüber jedoch betriebsblind.

Mit freundlichen Grüßen

Hanspeter Zabel

Resolution als PDF-Datei

26Mrz

Kurzprotokoll der Sitzung der LAG Verkehr am 26. März 2011

Anwesend: Norbert Czerwinski (KV Ddorf), Ulrich Schnirch (KV Bottrop), Tom Wagener (KV Wesel), Peter Plew (KV Oberhausen), Dirk Schönhagen (KV Duisburg), Guido Ferrai (KV Wuppertal), Wolfgang Skornitzke, (KV Coesfeld), Christoph Gormanns (KV Düsseldorf), Sigrun Katscher (KV Dortmund), Arndt Klocke (KV Köln), Bettina Herlitzius (KV Aachen), Iko Tönjes (VCD-NRW)
Neues aus BUND: In der Bundestagsfraktion ist ein Antrag zur Situation des Verkehrs in NRW in Arbeit. Hierbei ergibt sich auch die Notwendigkeit, in Absprache mit der LAG Verkehr die Prioritäten für eine (Eisenbahn-) Verkehrsinfrastruktur zu entwickeln.
Die DB plant eine ICE-Verbindung Frankfurt-Köln-Brüssel-London. Die Genehmigung zur Durchfahrt durch den Euro-Tunnel ist erteilt. Allerdings gelten hierbei extreme Sicherheitsbestimmungen. Deshalb ist an den Bahnhöfen eine Sicherheitsüberprüfung analog zu Flughäfen nötig. Die Durchleuchtung etc. erfordert eine halbstündige Eincheckung. Deshalb ist u.a. ein Halt in Aachen in Frage gestellt, da dafür nicht die entsprechenden Infrastrukturanlagen zur Verfügung stehen.
Auf Bundesebene steht eine Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes an. Beim vorliegenden Gesetzesentwurf droht die Gefahr der Rosinenpickerei seitens der privaten Anbieter. Siehe hierzu den Veranstaltungshinweis am Ende der Mail.
Neues aus dem Land: In den Haushaltsberatungen 2011 sind eingeplant: 78 Mio für Straßenerhalt (2010 73, real nur 63), 55 Mio für Neubau (2010 67). Für Radwege sind geplant: 11,9 (2010 4,5), für die AG Fahrradfreundliche Städte 10,6 (2010 6,6).
Im Landeshaushalt sind auch 15 Mio für die Subventionierung von Sozialtickets eingestellt. Im Koalitionsvertrag sind 30 Mio jährlich vereinbart. Aber man geht davon aus, dass frühestens zum Sommer ein solches eingeführt wird, deshalb der halbierte Betrag.
Zum Straßenbau ist eine Anhörung im Landtag geplant.
Eine Liste der Straßenbauvorhaben ist „in der Pipeline“.
Zum Thema Logistik ist ein gemeinsamer Antrag von Grünen und SPD geplant.
NRW hat eine Bundesratsinitiative zur Änderung des Allg. Eisenbahngesetzes gestartet, das die Möglichkeit der Direktvergabe vorsieht. Dies soll verändert werden hin zu einer modifizierten Direktvergabe: zeitlich befristet, unter strengen Auflagen. Sinn ist, die Wettbewerbsbedingungen gestalten zu können und nicht den Wettbewerb außen vor zu lassen.
BUND/LAND: Angesichts der erheblichen Sanierungsnotwendigkeiten im ÖPNV (ua. Die 30-40 Jahre alten Stadtbahntunnel) wäre eine gemeinsame Initiative sinnvoll.
Neues aus Regionalräten:
Köln: Der Regionalrat Köln hat ein Gutachten zum Güterverkehr in Auftrag gegeben.
Düsseldorf: Der Regionalrat stellt einen neuen Gebietsentwicklungsplan auf. Darin sind auch Verkehrstrassen enthalten. Die grüne Regionalratsfraktion plant hierzu eine Veranstaltung im Herbst 2011.
Neues aus dem VRR: Der Bundesgerichtshof hat im Januar entschieden, dass der Vertrag VRR-DB, der Ende 2009 auf Drängen des Landes geschlossen wurde, nicht mit dem Ausschreibungsrecht konform geht. Damit sind neue Verhandlungen der DB mit VRR unter Einbeziehung des Landes notwendig. Die Einschätzung ist, dass das am Ende günstig für die Kunden des Nahverkehr ausgeht. Mit einem Abschluss ist aber frühestens im Mai zu rechen.
Das Sozialticket, das zum 1.6. kommen sollte ist so nicht haltbar. Es gibt weiterhin Widerstände bei CDU, SPD und VRR-Vorstand. Die unklare Situation des Landeshaushalts (Verabschiedung erst für Mitte Mai geplant) und die noch laufenden Verhandlungen DB-VRR kosten Zeit. Offen ist auch noch die Prüfung der Berechtigten. Verkehrsunternehmen und Kommunen verlangen hierfür einen finanziellen Ausgleich in zweistelliger Millionenhöhe. Das sieht beim VRS anders aus.
Der neue Stationsbericht des VRR gibt Aufschluss über den Zustand der Stationen:
http://www.vrr.de/de/global/presse/publikationen/index.html
Wahl der SprecherInnen:
Bettina Herlitzius und Dagmar Greskamp möchten ihre Aufgaben als Sprecherinnen nicht fortführen. Die LAG dankt für ihre Arbeit. Norbert Czerwinski erklärt sich bereit für eine Übergangszeit die Aufgaben des Sprechers fortzuführen und Neue einzuführen. Als weitere InteressenInnen für die SprecherInnentätigkeit erklärten sich bereit: Britta Altenhein (KV Enneppe-Ruhr, in Abwesenheit), Peter Plew (KV Oberhausen), Sigrun Katscher (KV Dortmund), Tom Wagener (KV Wesel).
Die LAG entscheidet, dass ein SprecherInnen-Team mit fünf Personen gebildet werden kann. In einer Abstimmung erhalten alle fünf KandidatInnen einstimmig das Votum der LAG. Peter wird in Zukunft die Adressverwaltung übernehmen, Tom eine Homepage aufbauen.
Wahl der BAG-Delegierten:
Alle SprecherInnen erklären sich bereit, als BAG-Delegierte zu kandidieren. Zusätzlich hat Sabine Müller (KV Köln) ihr Interesse angemeldet, als Ersatzdelegierte zur Verfügung zu stehen. Die LAG wählt in der Folge einstimmig zu BAG-Delegierten: Norbert Czerwinski, Britta Altenhein, Peter Plew, Sigrun Katscher, Tom Wagener, Sabine Müller. Damit soll gewährleiste werden, dass NRW immer auch auf der BAG vertreten ist. Das konnte in der Vergangenheit nicht immer gewährleistet werden. Für die BAG am 8./9.4.sind Norbert und Britta verhindert. Es werden die LAG vertreten: Sigrun und Peter.
Termine: Die nächste LAG soll am 14.5 stattfinden, nach Möglichkeit in Dortmund
Für das Protokoll Norbert Czerwinski

Terminhinweis der Bundestagsfraktion:

Das Personenbeförderungsgesetz ist die Grundlage für die Ausgestaltung des Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV). In unserem Fachgespräch “Den ÖPNV auf die richtige Spur setzen” wollen diskutieren, wie man die Basis für attraktive Verkehrsangebote legt und Rechtssicherheit für alle Beteiligten schafft. Mit Fachleuten der kommunalen Spitzenverbände, Gewerkschaften und Verkehrsunternehmen sowie grünen Politikern und grünen Mitgliedern der Landesregierungen wollen wir die Inhalte des Gesetzentwurfs der Bundesregierung für das Personenbeförderungsgesetz erörtern. Im Vorfeld der Einbringung in Bundestag und Bundesrat möchten wir gemeinsam Eckpunkte für unsere Positionierung formulieren und weiteren Handlungsbedarf identifizieren.
wann: 23.05.2011, 13:00 – 17:00
Ort: Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Raum E 600
Den vollständigen Terminhinweis und die Möglichkeit, sich elektronisch anzumelden, finden Ihr hier:
http://www.gruene-bundestag.de/cms/termine/dok/378/378227.wie_weiter_mit_dem_personenbefoerderungs.html

 

Das LAG-Statut soll auf der LDK im Emdetten am 28./29.Mai 2011 geändert werden und Änderungsanträge könnten wir auf der LAG-Sitzung besprechen. Das komplette Statut  wie es die Delegierten erhalten haben findet Ihr im Internet:
http://emsdetten2011.gruene-ldk.de/files/2011/04/S-LAG.pdf
Nachfragen oder Änderungsanträge könnte ich mir vorstellen zu folgenden Punkten:
 
§2 (3) der letzte Satz
“Die Unterzeichnung von Aufrufen, Erklärungen, Pressemitteilungen und Öffentlichkeitsarbeit bedürfen der Zustimmung des geschäftsführenden Landesvorstand” streichen
Begründung: Die LAG ist nicht mehr nach Außen eigenständig in der Meinung und alles was öffentlichkeitswirksam sein könnte bedarf der Zustimmung des geschäftsführenden Landesvorstandes. Dies ist nicht basisdemokrasch und  der geschäftsführende Landesvorstand kann durch ein Nein Diskussionen im Vorfeld schon unterbinden. Schließlich gibt es zu erst eine Idee die öffentlich gemacht wird, diskutiert, Beschlüsse gefaßt werden und dann irgendwann umgesetzt  wird.
 
§ 3 der 3. Satz
“Falls keine entsprechende LAG existiert, kann der geschäftsführende Landesvorstand allein die Delegierten entsenden.”
Änderung in: Der Landesvorstand sollte sich bemühen eine LAG auf die Beine zu stellen und interessierte Personen bei der Neugründung unterstüzten bis die LAG auch ohne Hilfe von außen funktioniert.
Begründung: Nach welchen Kriterien werden die Delegierten ausgesucht und sollten wirklich nur 4 Personen in der Landespartei die Auswahl treffen? Sollte der Landesvorstand nicht auch für Vernetzung  sorgen und Unterstützung anbieten wo sie dringend benötigt wird? Dadurch würde Parteiverdrossenheit entgegengewirkt und basisdemokratie gefördert werden.
 
§ 5 (3)
” Die Vertretung des Landesvorstandes kann der geschäftsführende Landesvorstand an die entsprechenden LAG-SprecherInnen übertragen”
Ist dies in NRW geplant und wie sieht dies konkret aus?
Begründung: Damit nicht die LAG-SprecherInnen nicht die unangenehmen Verplichtungen übernehmen die sie nicht wollen bzw. in der LAG keine Unterstützung finden. Die Mitgliedschaften die öffentlichkeitswirksam sind und Spaß machen nicht beim Landesvorstand bleiben.
 
§ 5 (6)
“Falls nähere Regelungen im Rahmen dieses Bugetmodells erforderlich werden oder Unstimmigkeiten bestehen, so entscheidet darüber der Landesvorstand.”
Ändern: anstatt entscheiden  lieber moderierend eingreifen
Begründung: Der Landesvorstand macht es sich zu einfach indem er bei Unstimmigkeiten einfach entscheidet. Für jede Position gibt es gute Gründe und die Grünen sollten zu einer positiven und bereichernde Diskussionskultur zurückfinden. Dies unterscheidet uns von den anderen Parteien.

mit grünen Grüssen
Sigrun katscher KV Dortmund

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